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geständnisse und seelische unruhen

in den letzten tagen und wochen habe ich viel gelesen und viel mit angehört, selbst aber nie was dazu gesagt oder nur wenig, ich weiß nicht warum aber ich habe das gefühl, dass das leben aus reinster mathematik abläuft...

der kreislauf von leben und tod, die perioden von glück und trauer, freude und wut, sie verlaufen wie eine sinuskurve immer hoch und runter bis und die unendlichkeit, wenn man es so sieht ist es ein kreis desen umriss aus einer sinuslinie zusammen gesetzt ist

ich hatte eine recht lange zeit wo ich immer wieder dacht wie gut es mir doch geht, wie happy ich doch bin, doch irgendwie bin ich jetzt an einem punkt gekommen wo ich das alles wieder anzweifel...

an dem punkt angekommen wo ich schon mal war, wie ich glaube, doch ich bin nicht zurückgefallen, nein ich bin weiter auf den vormarsch, nur das mein weg immer hoch und runtergeht...

das mit dem hoch und runtergehen kann man 2 deutig sehen, einerseits kann ich behaupten das ich grade auf dem weg nach unten bin, weil ich glaube dass ich mich auf einen seelischen tiefpunkt zubewege, andererseits glaube ich dass ich zurzeit bergauf gehen, nur das es bergauf schwieriger ist zu gehen, aufgrund des steigungswinkels... das man da öfters anhält und ne pause macht, sich besinnt und wieder neue kraft sammelt um die weitere strecke zu übersehen und wenn man oben angekommen ist wieder glücklicher wird, weil es dann wieder bergab geht und damit nicht soviele schwierigkeiten verbunden sind....

momentane mache ich grade eine pause auf diesem weg und könnte vor schmerzen lautlosheulen, aber ich weine nur ganz leise damit keiner aus der gruppe die immer da ist, es nicht mitbekommt...

ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich momentan so scheiße und kann nichts dagegen machen, was mich innerlich so ärgert und mich doch so tief trifft, es ist wie ein schlag in die magenkuhle, nachdem man versuch nach luft zu schnappen, es aber nicht gelingen und man eine ganze weile braucht bis der erste sauerstoff wieder durch die luftröhre in die lunge gelangt, man glaubt man wird jetzt ersticken, das wars, das leben ist vorbei, doch man muss es nur wollen und immerweiter versuchen zu atmen dann schafft man es auch

erst heute musste einen weiteren schlag wieder einstecken, wiedereinmal ging es um äußerlichkeiten

ich dachte diese zeiten wären vorbei, schon vor langer zeit und nur die kleinen kinder die noch nict wissen wie man sich anderen gegenüber verhält würden es noch tun, doch so ist es nicht

auch leute in meinem alter sind geistig noch nicht soweit um zu wissen das man menschen mit all ihren fehlern akzeptieren sollte und wenn man das nicht kann ihnen einfach aus dem weg gehen sollte

aber die menschen können, so glaube ich, nicht anders als immerwieder ihren frust abzulassen indem sie wieder andere verletzen die nicht ein ganz so starkes ego wie sie haben.

ich weiß selber dass ich auf keinen fall ein perfekter mensch bin, dazu noch nichtmal äußerlich ein besonders schöner, dass weiß ich selbst

was ich aber auch weiß, ist das ich innerlich auf jedenfall ein schöner mensch, den man nur sehen kann, wenn man mich richtig kennt und weiß wie ich bin

und das ich das alles hier unter tränen schreibe ist für mich völlig ok, weil es eine riesige überwindung ist für einen wie mich soetwas zu scheiben

mein größtes äußerliches problem ist sicherlich, dass ich etwas sehr große schneidezähne habe, die mich selbst extrem stören, sie aber ja dennoch akzeptieren muss und dass dann immer wieder leute gibt dann irgendwelche gehässigen gesten machen, machgt mich immerwieder ziemlich traurig, auch wenn ich es schon mein gesamtes leben kenne, schafft man es damit mich doch immer wieder runter zuziehen...

und wenn andere die das mitsehen darüber lachen, ok , es verletzt mich auch ein bisschen wenn ich daran denke, es sind eigentlich meine freunde, aber würde ich es selbst sehen hätte ich wohl auch gelacht, aber ich bin dann immer so wütend auf denjenigen der diese geste gemacht hat... sowie heute

aber ich gleichzeitig denke ich auch, der ist doch sowies etwas gestört, der kann doch gar nicht anders über so einen idioten werde ich mich nicht aufregen...

und so lasse ich es dabei in der hoffnung er macht es niewieder, auch wenn er sich anschließend entschuldigt hat, was auch das mindeste war und meinte es wäre ein scherz... kann ich im nachhinein nicht darüber lachen, auch wenn ich es nicht gesehen hab worüber ich wohl auch sehr froh bin....

manchmal wünschte ich mir in so einen moment eine starke schulter zum anlehen an meiner seite, wo ich weiß dass sie unter meiner last nicht zusammenbricht glechzeitig kommt aber auch der gedanke auf, du kannst nicht immer andere damit belasten und nerven, nein du musst es auch mal alleine schaffen, wie du es bisher auch öfters alleine geschafft hast...

auch wenn ich glaube das ich dadurch vereinsamt bin und zu einem alleingänger werde der irgendwann mal keine hilfe mehr annehmen kann, was mir schon heute schwer fällt, jemanden um etwas zu bitten, um mir in verzwickten schwierigen gefühlsmäßigen und seelischen problemen zu helfen...

dennoch ich werde das gefühl nicht los irgendwann mal wegen meiner art ganz alleine da zustehen, aber dennoch kann ich das auch nicht glauben, da ich ein so offener mensch sein kann der allen alles erzählt und immer jemanden zu quatschen findet

egal wo ich bin, wenn ich will habe ich nach nichtmal 2 min jemanden gefunden mit dem ich stundenlang über etwas labbern kann

und dennoch schaffe ich es immer mich selbst runterzuziehen

ich bin mir ein einziges großes rätsel

erst vor kuzem dachte ich ich hätte als freundin versagt

ich war in hamburg wiedermal bei einem treffen von alten und neuen bekannten

als wir am bahnhof waren und noch zeit hatten bis unser zug kam gingen wir noch in einen bücherladen, als ich kurz rausging um jemanden zu holen, sah ich wie meine beste freundin weinte und ein bekannten den sie als guten freund sehr mochte und seit ca. 4 monaten kannte bei ihr war und mit ihr redete und sie in den arm nahm um sie zu trösten

als er mich sah wie ich auf sie zuging machte er eine eindeutige geste ich solle nicht zu ihnen kommen, doch ich bin ein sturrkopf, ich sah nicht ein das jemand der sie nicht mal ein halbes jahr kannte und 2-3mal die woche mit ihr per i-net und so sprach mich wegzuschicken

immerhin kenne ich sie schon gut 9jahre, ich fragte was los sei, doch er sagte nur geh bitte weg und sie weinte nur seine jacke voll und regte sich kein stück...

ich fragte noch weiter wieder kam dieselbe abfuhr, ich fragte wieso? und bekam nur abweisendes geh endlich...

innerlich kochte ich vor wut auf ihn und gleichzeitig war innerlich so zerstört und traurig wegen ihr

ich konnte meine tränen kaum zurückhalten, ich ging weg und kehrte ihnen den rücken zu und nicht zurück

als wieder zurück in den buchladen ging schaute ich ebenfalls nicht hin ging ignorierend an ihnen vorbei

langsam gingen wir einige zeit später zu 5 zum gleis wo unser zug schon stand, wir aber wegen kleine putzarbeiten in den abteilen noch draußen bleiben mussten

ich setzte mich auf die bank, neben mir meine andere freundin die mich schon die ganze zeit tröstestete da sie wusste das ich am liebesten geweint hätte es aber nicht konnte, wie ich ihr vorher erklärte

ich nahm mein mp3-player und stellte die musik so lau es nur ging und sah starr mit leeren blich in den vormir stehenden wagon...

nach endlosen 15min des wartens durften wir einsteigen ich gin mit 2 anderen freunden voran, sie setzten sich auf den 2 gegenüberliegenden 4 sitzen im oberen abteil ich ging weiter auf einen mutter-kind platz, wo ich erstmal alleine sein konnte und mir die tränen dann aus den augen strömten wie ein wasserfall

mit meiner lauten musik saß ich nun dort und weinte, die stimmung war gedrückt

weiter 10min vergingen bis die quelle des wasserfalls endlich leerte und nachdem die tränen trocken waren setzte ich mich auch zu ihnen, ignorierte dennoch den typen

ich hasste ihn so sehr in diesem moment, woher er sich doch dieses recht nahm mich wegzuschicken, mich in jenem augenblick von meiner besten freundin zu trennen, mich nicht zu ihr zu lassen

als er ausstieg und er allen bye sagte konnte ich das nicht, ich war immer noch voller wut und traurigkeit, es war das reinste gefühlschaos

er drückte mich zum abschied doch ich sas weiterhin reglos da ohne ein laut von mir zu geben

im nach hinein fragte ich mich, wie konnteich nur so blind sein de traurigkeit meiner freundin nicht zu bemerken, waren wir schon so lange befreundet das ich es nich mehr bemerkte?

2 wochen später sprach ich sie darauf an, sie meinte es ging ihr schon länger nicht so gut, was mich total schockte

sie meinte aber, sie konnte nicht mit mir reden, sie glaubte ich könnte es nicht verstehn

das traff mich nochmal, doch ich zeigte meine zerschmetterheit nicht, ich fragte nach dem grund ihrer trauer, den sie mir aber nicht sagen wollte

alo nahm ich es so hin und verabschiedete mich von ihr und ging wieder nachhause

auf dem weg kreisten soviele gedanken in meinem kopf herum

auch einige tränen konnten sich rauszwängen aus einer eigentlich vertrockneten quelle

von diesem moment an begann die zeit meiner traurigkeit, die ab und zu mal ein positives geschehnis verdrängte aber auch nur für kurze zeit

ich stellte mich als freundin in frage, ob ich überhaupt noch das recht besitze sie als freundin zu haben

doch das muss sie ja wissen und so lange sie mich als ihre freundin haben will solange werde ich es auch sein

denn ich will immer dass meine freunde glücklicher sind als ich, damit auch ich etwas glücklicher sein kann als sonst...

 

15.3.07 20:11
 


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